Die Gestaltung des eigenen privaten Umfeldes rückt dabei immer mehr in den Brennpunkt. Ausgefallen, etwas was nicht jeder hat, Spiegel von sich selbst und eigener Vorlieben. Man möchte dem Betrachter welcher als Person, vertrauenswürdig genug gilt, zeigen mit welcher Phantasie man sich gerne schmücken würde. Klar wird schnell, dass derartige Menschen nicht bei Ikea zuhause sind, zwar auch das eine oder andere dort einkaufen, aber im Prinzip eher die eigene Welt erschaffen wollen und es zum Lebenswerk wird. Der eigene Lebensraum wird zum individuellen Kunstwerk. Künstler aller Stilrichtungen werden mitgeprägt durch die Bedürfnisse, werden selbst Teil des Wandels, beeinflussen und werden beeinflußt. Individuelle Stilrichtungen entstehen neu. Moralvorstellungen werden revidiert, formen sich neu, ändern manchmal alles, werden Mainstream, um kurz darauf wieder in milionen Splittergruppen zu verfallen. Was aber immer bleiben will ist das individuelle Ich. Dies ist Teilsubstanz der Kreativität. Nicht die kreative Ader der Einzelindividuen, nein der Gesamtheit, derer, welche dieser Ströhmung angehören. Immer auf der Suche zum Individuellen Lebensgefühl, entstand aus dem Jenseitsglaube der alten Ägypter über Jahrtausende hinweg die heutige Anschaung zu Körperabformung.